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Wenn der Herbstwind wieder stürmt und der Regen um die Ecke peitscht, kommt ein wärmendes und dampfendes Gericht aus Nippon gerade recht. Heizen Sie sich ein wenig ein mit in dampfender Brühe gargezogenem feinem Rindfleisch, das mit weißem Rettich, Chili und Sake kombiniert wurde. Jetzt noch eine dampfende Schüssel lockeren körnigen Reis dazu, fertig! |
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800 - 1000 g Rettich |
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400g Rindfleisch (z.B. Tafelspitz) |
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0,5 - 1 l Rinderbrühe |
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1 rote Pfefferschote |
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0,1 l Sake |
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0,4 l Mirin (süße Sake) |
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8 cl Sojasauce |
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1 Prise Salz |
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Die grünen Teile einer Lauchzwiebel |
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Den Rettich schälen, in 2 - 3 cm dicke Scheiben schneiden, in kochendem Salzwasser kurz blanchieren und in einem Sieb abtropfen lassen. Dadurch verliert der Rettich etwas Schärfe.
Das Rindfleisch in mundgerechte Stücke oder dünne Scheiben schneiden und zusammen mit dem Rettich in einen mittelgroßen Schmortopf geben. Sojasauce, Mirin, Sake, Pfefferschote und Salz zugeben und soviel Rinderbrühe auffüllen, bis das Fleisch knapp mit Brühe bedeckt ist. Den Topf mit einem gut schließenden Deckel zudecken, einmal aufkochen lassen und im vorgeheizten Backofen bei 180 ° C ca. 30 - 40 min schmoren lassen. Das Schmorfleisch mit Lauchzwiebel bestreut servieren. Dazu passt am besten lockerer körniger Reis. |
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Sojasauce kommt ursprünglich aus China, wo sie traditionell aus Sojabohnen, Weizen, Wasser und Salz hergestellt wurde. Die Japaner übernahmen die Methode der traditionellen Herstellung und erhöhten nur den Weizenanteil.
Traditionelle Herstellung Frische Sojabohnen werden gemahlen, gedünstet und abschließend mit geröstetem sowie gemahlenem Reis- oder Weizenschrot gemischt. Der so entstandenen Trockenmaische wird anschließend wird Salz und Wasser zugefügt. Dieser Breis kommt in große Tanks, worin der das Getreide fermentieren kann. Dabei wird das Sojaeiweiß in Aminosäuren aufgespalten, wodurch Farbe, Aroma und Würze der Sojasauce bestimmt werden. Die Reifedauer kann zwischen 6 und 8 Monate, aber auch mehrere Jahre, bei manchen Spitzensoßen sogar bis zu fünf Jahre betragen. Am Ende der Reifeperiode wird die Sojapaste ausgepresst, gefiltert und abschließend pasteurisiert, um eine längere Haltbarkeit zu gewährleisten.
Industrielle Herstellung Hier muss es sehr viel schneller gehen, um Geld (Lagerzeit) zu sparen. Mit Hilfe von Lösungsmitteln entfettetes Sojaschrot wird durch Säurehydrolyse behandelt: Salzsäure baut dabei die im Sojaschrot enthaltenen Proteine, Kohlenhydrate sowie Ölreste ab. Das geschieht unter Zugabe von Milchsäurebakterien und Hefen. Auf diese Weise wird die Herstellungszeit auf wenige Tage verkürzt. Die so entstandene Sojasauce wird häufig noch mit hochwertiger Sojasauce verschnitten und gesschönt durch Zugabe von Aromastoffen, Zucker, Konservierungsstoffen und Zuckerkulör. |
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Merkmale
Traditionell hergestellte Sojasauce Zutaten: Sojabohnen, Weizen, Wasser, Salz Farbton: hellbraun Konsistenz: dünnflüssig Geruch: leicht süßlich, würzig Geschmack: dezent, nur leicht würzig
Chinesische helle Sojasauce Zutaten: Sojabohnen, Weizen, Wasser, Salz, Geschmacksverstärker, Säuerungsmittel Farbton: sehr hell, haselnussartig Konsistenz: dünnflüssig Geruch: süßlich, würzig Geschmack: sehr salzig, kräftiger als japanische Sauce
Chinesische dunkle Sojasauce Zutaten: Sojabohnen, Weizen, Wasser, Salz, Geschmacksverstärker, Säuerungsmittel, Karamellzucker Farbton: sehr dunkel, mahagoni Konsistenz: dickflüssig Geruch: malzig, schwer Geschmack: salzig, fruchtig, weich, viel kräftiger als japanische Sauce
Industriell hergestellte Sojasauce Zutaten: Sojabohnen, Weizen, Wasser, Salz, Geschmacksverstärker, Säuerungsmittel, Karamellzucker, Mikroorganismen, Maissirup, Glukosesirup, Melasse und Farbstoff Farbton: dunkel, trüb Konsistenz: sirupartig Geruch: säurehaltig, schwer Geschmack: künstlich, süß, aufdringlich
Traditionell hergestellte Sojasauce erkennt man am besten am Zusatz "traditionell gebraut" und an einer kurzen Zutatenliste.
Also einfach eine traditionell hergestellte Sojasauce kaufen die nachfolgende Sauce zubereiten. Diese Sauce passt wirklich zu Allem (Fisch, Fleisch, Gemüse, Tofu etc.) und ist richtig lecker... |
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8 cl Sojasauce 0,1 l Reiswein 2 TL Ingwer, frisch gerieben 2 TL Zucker Alle Zutaten in einem kleinen Topf lauwarm erhitzen, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat. |
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So das waren die Tipps und Tricks für diese Woche.
Viel Spaß beim Nachkochen wünscht Ihnen
Achim Löppert |
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